Ausgeheckt

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Ich bin immer wieder froh, dass unser lieber „Nachbar-Bauer“ etwas nonchalant ist, aus purem Zeitmangel verschneidet, sagen wir besser säbelt er, nicht alle Hecken um seine endlosen Weiden im Herbst bis auf Gerippe nieder. Im Frühjahr dankt es uns die Natur  rundum mit breiten Ranken wilder Rosen, die zwar kurzlebiger nicht sein könnten, dafür aber so zart wie Seide. Wenn es am Morgen dann nicht eiskalt ist, wie in diesem Jahr leider zur „Mützengewohnheit“ wurde, dann duftet mir der Frühling förmlich aus jeder Hecke entgegen.

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Zu meiner allmorgendlichen Routine gehört es, den Pferden ein wenig Heu zum Frühstück zu bringen und jedes Mal überwältigte mich ein sehr intensiver Geißblattduft, aber nirgends auch nur eine Blüte zu sehen. Nun war und ist der (auf Holländisch) Kamperfoelie eine meiner Lieblingskletterpflanzen, aber hier in der Wildnis  wächst eigentlich nur die weniger duftende Variante des Wald-Geißblattes .

Bei einem Blick um die riesige Hecke neben der Pferdewiese, eigentlich der Schattenseite, überraschte mich eine wirklich gigantische Japanische Variante mit honigsüssem Duft, angefüllt mit einem ebenso imposanten Heckenrosen Exemplar. Obwohl ich hier in La France meinen oh so fruchtbaren Garten vermisse, macht so manche Überraschungs-Wildnis alles wieder gut.

Und …… sind wir  im Grunde unseres Herzens nicht auch lieber wild als kultiviert?

 

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