Paray le Mondial Teil 1

ist
nicht nur einer der meist besuchten Pilgerorte Frankreichs, sondern oder vielleicht gerade darum, ein wahres Schatzkästchen, für alle Architektur -und Geschichtsbegeisterten.
Zwar zählt die Stadt nur rund 9000 Einwohner, jedoch brodelt es in den Monaten Juli-August vor Touristen und Pilgern.
Die zahlreichen Besucher zieht vor allem die „Herz-Jesu-Verehrung“ in die vielen Kapellen und Kirchen, aber die Stadt bietet auch sehr weltliche Genüsse.
Einige davon habe ich bereits
gezeigt.
Gelegen am
Canal du Centre,

der die Stadt zweiteilt,
spaziert man an der Basilika Sacré Coer vorbei und findet davor, dieses mehr weltlich angehauchte

Kriegsmonument.
 Dieses Monument, in all seinen Details, verändert mit dem Sonnenstand und dem Licht der Jahreszeiten seinen
Ausdruck der Trauer in Hoffnung.
 Spazieren wir weiter zur Altstadt, am Hotel de la Basilique vorbei.
und verfolgen unseren Weg hin zum Stadtzentrum,
dann fesseln immer neue Details unseren Blick.
Allein schon die gepflegten  Grünanlagen der Stadt sind einen Besuch wert.

 Vorbei am Rathaus,

beginnt die autofreie (sehr selten in La France) Einkaufszone.

In Frankreich liebt man es, den Tisch immer stilvoll zu decken und dies wird regelrecht zur Kunst erhoben,
„Art de la table“
bekommt ihr einen Eindruck davon, jeder Tafelschmuck hat einen eigenen Namen und Charakter und Preis.
 Nebenbei wird auch Perlenschmuck verkauft,
ich musste bei diesem Schaufenster an einige liebe Gruppenmitglieder denken, die hier sicher ihre Nase platt gedrückt hätten, wäre es allein um auszurufen, das können wir auch, sogar noch viel besser.
 Hier ein schattiges Fenster, vergittert, wie oft von der Versicherung gefordert….
 Dahinter ein riesiger Saal des renommiertesten Restaurants der Stadt,
mit „Auerbachs -Keller-Allüre“
 Das Taschengeschäft am Ort,
mich könnte das Plastik nicht begeistern, auch wenn Lacroix drauf steht.
Noch mehr Plastik als Markenschwarm….
 Rot scheint überhaupt DER Renner in diesem Herbst /Winter zu sein.
 Nicht nur auf Taschengebiet.
Auch in der Kleidermode, warum hier immer noch Sommerkleider dominieren, dürfte am überdurchschnittlich schönen Septemberwetter liegen.
 Mit Rot und Streifen liegen wir  also voll im Trend.
 Braun und Braun-Schwarz Kombinationen mag ich in dieser Art sehr gerne.
 Und natürlich Streifen und nochmals Streifen.
Nur gut, dass ich gerade dabei bin, mir mehr Streifen zu stricken…