Rosina Jacke

Rosina Jacke Allgemeines
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 Hier ein paar allgemeine Hinweise zur Herbst Rosina Jacke

 Die Jacke wird als Raglan von oben gestrickt, wobei die Einteilung aus einem Kragenanfang erfolgt, den man zuerst provisorisch anschlägt und dann in entgegengesetzte Richtungen als
linke und rechte Kragenhälften arbeitet.

Aus dem hinteren Kragenrand, wird die Raglan-Einteilung heraus gestrickt und das Rückenmuster
(2 Mal Rosina Chart) vorbereitet.


Im Grunde wird die Jacke immer auf „dem Kopf gestrickt, auf dem Bild unten die „Gabelung“ des Rücken Musters, gleichzeitig wird der RVO gearbeitet.

Auch gleichzeitig, wird ein ganzer Chart im oberen Kragen abgenommen, um einen Schalkragen- Effekt zu erreichen.

Hier der obere Kragen:
Alle Muster werden parallel gestrickt, d.h. man strickt immer in der gleichen Reihe des
 „Rosina Charts“, sowohl im Kragen, als auch auf dem Rücken.

Das Rückenmuster gabelt sich durch einfache und doppelte Zunahmen zwischen den Charts
(M1L, M1R, M2L, M2R) und gleichzeitige einfache und doppelt- links- und rechtsgerichtete Abnahmen vor und hinter dem jeweiligen Chart.

Dies ist der schwierigste Abschnitt der Jacke, da ein „paar Dinge“ gleichzeitig erfolgen.

Wenn das Rückenmuster auf eine Kragenhälfte trifft, wird es als „Zwickel“ gestrickt, d.h. es endet wie ein kleiner Pfeil ohne Umschläge

Danach erfolgt die Einteilung der Bordüre, da die Jacke gerade, ohne Taillierung gestrickt wird
(für eine gewisse Taillierung sorgt das Rückenmuster), ist lediglich eine Maschenzahl
teilbar duch 10-1wichtig, also z.B. 139M.
Es ist also möglich, alle Maschenzahlen nach eigenem Ermessen anzupassen.
Die Jacke kann entweder mit halbrunden oder runden Ecken gestrickt werden, dafür wird jeweils ein Chart am Rand als Zwickel gestrickt.
Als Randabschluss bieten sich mehrere Möglichkeiten, oberer Hebemaschen- Rand oder ein angestrickter Zopfrand, der hier jedoch dicker ausfällt, da Teil der „Winter Rosina“ und mit dickerem Garn über 8M gestrickt.
hat ihren Rosina Jacken Rand mit einem I-cord abgeschlossen, bitte lest mehr dazu in ihrer Projektbeschreibung.
Die Ärmel der Jacke verlangen etwas „Eigeninitiative“, da sie sich nach der persönlichen Armlänge richten, als Bündchen, ein verkleinertes Rosina Muster, mit Hebemaschen -Abschluss.

Teil 1 Kragen und Schultern

Bitte vor Beginn auch nochmals die Größe mit Brustumfang überprüfen und bei Zweifel,  die kleinere Größe wählen, da eine Mehrweite berechnet ist.
Für alle, die mit DyeForYarn DK in Gr. XS, S oder M1sticken, falls ihr die Jacke länger als ärmellang haben wollt, schlagt bitte 10M weniger als angegeben an und strickt nach keinen Zwickel im oberen Kragen.
Die Jacke wird als Raglan von oben gestrickt, wobei zuerst die linke Kragenhälfte provisorisch angeschlagen wird.
Zum prov. Maschenanschlag empfehle ich
wobei ein mindestens gleich dickes Garn, wie das Originalgarn, am besten in einer Kontrastfarbe verwendet werden sollte, das erleichtert das spätere Auftrennen.
Die Randmaschen immer rechts stricken, damit ein „Knötchenrand“ entsteht.
Die rechte Kragenhälfte wird gegengleich „angestrickt, wobei zu beachten ist, dass beim prov. Anschlag immer eine M „verloren geht“ und als letzte Randmasche heraus gestrickt wird.
Um das Muster „übergangslos“an zu stricken, wurden alle Maschen die im Chart zusammen gestrickt werden müssen, als
SSK gestrickt.
An beiden Kragenrändern verläuft ein Zopf über 6 rechte Maschen, welcher
gespiegelt gestrickt wird und ”zeigt nach innen” zeigt. 
Bei der rechten Kragenhälfte werden für die Verzopfung die ersten 3M nach vorne gelegt, dann die folgenden 
3 M re str., dann die vorderen 3reM str. 
Für die linke Kragenhälfte die ersten 3reM nach hinten legen, dann die folgenden 3M re str., dann die nach hinten gelegten M re str. 
Je nach eigenem Ermessen, wird immer nach einer
6. oder 8. Reihe  in einer HR verzopft,
Da sich beide Zöpfe „zueinander hin drehen“ entsteht an der hinteren Mitte eine kleine Welle., die
NICHT“ mittig“ an der hinteren „Kragennaht“ liegt.
Danach werden aus der gesamten Längsseite des Kragens, (nicht Zopfkante) sorgfältig und so fest wie möglich, rechte Maschen aus dem Rand heraus gestrickt, wobei das Seil der Rundstrick Ndl. etwas heraus gezogen werden muss.
Für eine gleichmäßige Maschenaufnahme ohne Löcher, abwechselnd aus dem Knötchen und der Zwischenmasche je eine M aufnehmen, in der Rückreihe die überzähligen M so zusammen str., dass die angegebene Maschenzahl erreicht wird
oder
in der darauf folgenden Einteilungs- RR alle M links verschränkt abstricken.
Die Muster beider Kragenhälften werden parallel, d.h. immer in der gleichen Reihe des Charts gestrickt, für den Zopf wird das nicht möglich sein.
Danach erfolgt die Raglaneinteilung für Ärmel, VT und RT.
 Dabei das Rückenmuster „mittig“ vorbereiten, diese Einteilung erfolgt in einer HR.
Auch das Rückenmuster wird parallel und in der gleichen Reihe wie die beiden Kragenhälften gearbeitet, lediglich in der ersten Chartwiederholung „fehlen“ die ersten beiden Reihen des Rosina Musters, da sie der Einteilung dienen.
In diesem Abschnitt der Jacke müssen ein paar Schritte gleichzeitig erfolgen:
  • Im oberen Kragenbereich wird ein Chart am Zopfrand mittels Zwickel abgenommen( gilt nur für Herbst Jacke)
  • Neben dem Kragenmuster( nicht Zopfkante) werden ein paar M zugenommen
  • Der RVO wird gestrickt
  • Das Rückenmuster wird eingeteilt und „gegabelt“, dh, zwischen den „Rosina Charts werden M zugenommen, mittels M1L und M1R, am Anfang und Ende des Musters findet eine Maschenabnahme platz.
Die Gabelung wird in der 13. HR vorbereitet, indem eine M zwischen den beiden mittleren liM -rechts verschränkt aus dem Querfaden heraus gestrickt wird.

Danach fortlaufend einen normaler Raglan von oben arbeiten und jede 2. Reihe für Ärmel, VT und RT M zunehmen.


Alle Maschenzahlen, können den eigenen Maßen angepasst werden, eventuell mehr oder weniger Zunahmen arbeiten, die Jacke wird bis zur unteren Bordüre gerade gestrickt und wichtig ist nur, nach Aufnahme der Unterarm Maschen eine Maschenzahl

teilbar durch 10-1 zu erreichen.

Zur rechtsgerichteten Abnahme:

Rückenmuster 1 und  2 , dann kommen die rechts und links gerichteten Abnahmen von 2 M
indem 3 M entweder durch Überzug oder normal rechts zusammen gestrickt werden…
Die rechts gerichtete Abnahme wird am rechten Rand des Rückenmusters gestrickt , in der Anleitung als 3 rechts zusammen.
  • rechts gerichtete Abnahme  =2M wie zum rechts str. abheben und rechts zus.str, diese M zurück auf die linke Nadel legen und die nächste re M darüber ziehen.

Teil 2 Trennung Ärmel und Body:
Bei der Abteilung der Ärmel ist zu beachten, dass der Raglan, egal, was in der Anleitung vermeldet ist,
eueren eigenen Wünschen, Längen und Maßen entsprechen sollte.
Im Tosh DK wird die Raglanschrägung sicher die richtige Länge „annähernd“ erreichen, doch bei unterschiedlichem Garn und vor allem Reihenangaben, kann es notwendig sein, den Raglan länger oder kürzer zu stricken.

Bei der Jacke ist es möglich, eventuell am Raglanende nur noch jede 4. Reihe zuzunehmen oder die Zunahmen ausschließlich über ein paar Reihen nur im RT zu machen.
Das VT ist IMMER weit genug, da die Kragenhälften zusammen weiter sind als das RT.
Wichtig ist nach dem Anschlagen der Unterarmmaschen lediglich, dass die Maschenzahl
zwischen den Kragenhälften, teilbar durch ein Vielfaches von 10-1 ist.
Diese MZ garantiert eine reibungslose Einteilung des unteren Rosinamusters als Bordüre.

Nach Wunsch, kann die Gabelung weniger gerundet werden, indem, wie bei der Frühlingsvariante,
  mehrere Charts im 2. Rückenmuster gearbeitet werden, mit nur noch M1L und M1R.
Dadurch wird die Jacke länger, der Wollverbrauch höher.
Außerdem ist es möglich, den glatt rechts Abschnitt zwischenunterem Zwickel und Bordüre länger zu stricken oder den Rosina Chart 2-4 Mal zu wiederholen.
Die Falten auf dem Rücken sind verschwunden und ich bin selbst mehr als happy mit dieser fertigen Jacke.
Also habt den Mut und passt eure Jacken euren Wünschen, Maßen und Bedürfnissen an,
 habt Mut, mal eigene Wege zu gehen, macht eure eigene „Biege“ und Länge, strickt euch die Jacke auf den Leib, nun es noch geht….

Teil 3 Ärmel und Borte

 Wie die Borte gearbeitet wird, ist in der Anleitung ausführlich beschrieben, zu beachten ist
dass abwechselnd in jeder 2. Reihe entweder
 3 oder 2 Maschen
zusammen gestrickt werden.
Dabei wird immer die letzte M der „Zopfnadel“ mit der ersten b.z.w. den ersten beiden M der Jacke selbst – zusammen gestrickt.
Neben dem Zopf entsteht darum eine Art „Kettmasche“ aus dem Zusammenstricken der Maschen.
Den Zopf kann man wie gehabt jede 6. oder 8. Reihe verzopfen, das ist eher Geschmackssache, hier bei der DFY MerinoSilk habe ich weiterhin jede 8. Reihe verzopft.
Die Zopfborte wird also von den Ecken aus, bis zur hinteren Mitte gearbeitet und dann zusammen genäht (möglichst unsichtbar.)
Da auch die Ärmel mit einer 12cm Rosina Bordüre enden, ist die Länge abhängig von der persönlichen Armlänge und dem verwendeten Garn.
Davon ausgehend, dass sich Merino-und Seidengarne noch erheblich „strecken, rate ich, die Ärmel mindestens 4cm zu kurz zu stricken, der glatt rechts Teil endet 12cm vor dem Beginn der Bordüre und sollte durch Anprobieren „ermittelt“ werden.
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